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… Halt, beinahe
hätten wir denjenigen Künstler vergessen, dessen Auftritte schon alleine das
Geld für die Eintrittskarten wert sind: <<Hieronymus>> ist der
kabarettistische Höhepunkt des Abends; als Zaubermeister lehrt er die
Zuschauer, wie er selbst sagt, billige Tricks, wobei er schließlich die
meisten Lacher erntet und dem Programm die Krone aufsetzt.
BASELLANDSCHAFTLICHE ZEITUNG 08.09.2007 |
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… Das gilt
insbesondere für einen Berliner, der nun wirklich nichts Süßes an sich hat,
sondern dem Publikum vielmehr einen Abend lang Saures gibt. Der Berliner
Zauberer heißt Hieronymus. Er brilliert mit flinken Fingern, etwa bei der
wunderbaren Chip-Vermehrung, er brilliert mit Originalität, etwa der Nummer,
die er dem tumben Publikum <<verrät>> und ihm dabei den Unterschied zwischen
palmieren und blamieren an den Kopf schmeißt. Und er brilliert schließlich
dopingfrei innerhalb seiner drei olympischen Ringe.
Dabei ist
Hieronymus einen Abend lang ein motzender Miesling, ein pöbelnder Polterer,
ein furztrockner Finsterling, aber als Kotzbrocken absolut komisch. Und in
seinem knappen, strengen, preußisch-groben Gehabe ein wohltuender
Gegenentwurf zum üblichen Bild der Illusionisten-Brache: Den anschwellenden
Trommelwirbel, den gezielten Spot, die wichtigtuerische Assistentin im
Glitzerkostüm – das alles stopft Hieronymus zusammen mit seinem roten Tuch
gleichsam in seine Hand und lässt den ganzen Tand verschwinden. Übrig bleibt
– manchmal dies, manchmal das.
BASLER
ZEITUNG 08.09.2007 |
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… Das Spektakel ist
ein wahres Feuerwerk an verschiedenen Darbietungen: Hieronymus etwa, der
Zauberer-Riese, schaut immer böse, spricht mit monotoner, vorwurfsvoller
Stimme und lacht nie – genau deshalb bringt er die Zuschauer zum Lachen….
TAGESANZEIGER (Zürich) 04.08.2007 |
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… Am meisten Lacher
erntete Zauberer Hieronymus. Mit dem Charme eines preußischen Offiziers
erklärte er dem staunenden Publikum Zaubertricks, die selbstredend niemand
nachvollziehen konnte…
NEUE
LUZERNER ZEITUNG 30.06.2007 |
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… Vom letzten Jahr
bekannt ist der forsch auftretende Magier Hieronymus. In seinen
verschiedenen Auftritten amüsierte er sein Publikum mit verblüffenden
Zaubertricks und als <<gnadenloser Wortzauberer>>…
MANEGE
4/2007 |
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Der
preußische Zauberer
Allen
voran Hieronymus, vorerst als Türsteher, dann als Zauberer. Heuer hatte kein
Zuschauer << den falschen Platz>>, diesmal knallt er frische Eier ins
Trinkglas von Zuschauern. Preußisch barsch zieht er seine Nummer durch, ein
verschmitztes Lächeln höchstens auf den Stockzähnen. Energisch erklärt er,
wie seine Tricks funktionieren, doch keiner begreift’s. Auch er hilft beim
Bedienen der Gäste mit – ohne dass die großen Stücke Fleisch auf dem Teller
verschwinden. <<Ich fühle mich hier nicht ernst genommen. Muss ich alles
selbst machen?>> fragt er rhetorisch die Gäste.
NEUE ZUGER
ZEITUNG 04.06.2007 |
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.…
Kabarettistischer Höhepunkt des Abends aber ist der Zaubermeister
Hieronymus.
Hieronymus
schon wieder
Zynisch,
energisch und furchteinflößend lehrt er die Zuschauer seine, wie er selbst
sagt, billigen Tricks, wobei er schließlich die meisten Lacher erntet und
dem Programm zweifelsohne die Krone aufsetzt. Da sein Typ öfter verlangt
wird, nennt er sich fortan Hieronymus noch mal oder Hieronymus schon wieder…
BERNER
ZEITUNG 28.04.2007 |
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Eigentlich ist Hieronymus Dienstmann. Er steht vor der Schaubude auf dem
Gaswerkareal und beäugt mit einem ebenfalls uniformierten Kollegen das
Publikum, das sich mit Cüpli-Gläsern auf einen skurrilen Abend einstellt.
Hieronymus sein Blick wirkt wie eine Mischung aus Stasi-Spitzel und
Lustmörder. Da in Schönauers Etablissement Angestellte mit besonderer
Eignung schnell Kariere machen, tritt Hieronymus als Zauberer auf.
Auf das
Brimborium, mit dem andere Magier umfloren, verzichtet er gänzlich. Barsch
und preußisch zieht er seine Nummer durch – karg und effizient. Er erklärt
gar, wie die Tricks funktionieren, doch keiner begreift’s. Was Leute im
Publikum denken, notiert er auf eine Tafel. Irgendwie gefährlich der Kerl.
Er
vervielfältigt unentwegt Casino-Chips – der Alptraum jedes Croupiers.
Hieronymus lässt farbige Tücher in seiner Faust verschwinden oder in einem
Ei. Dieses knallt dann sehr real in das Trinkglas eines Gastes...
DER BUND
(Schweiz) 28.04.2007 |
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…Vorsicht vor dem blöden Platz
Dafür dürfen sie sich auf den
unschlagbaren Hieronymus freuen. Als <<Monster>> vorgestellt, zeigt sich
schon bald, dass der furchteinflößend geschminkte Hieronymus ein begnadeter
Zauberer ist. Mit grimmigem Blick verkündet er, dass man ihn <<für
Kindergeburtstage>> mieten könne. Pech hat derjenige Gast, der sich
ausgerechnet auf den blöden Platz setzt. Der böse Zauberer bezieht diesen
Besucher immer wieder in seine Show ein. Wo sich dieser Platz befindet, wird
an dieser Stelle natürlich nicht verraten.
BIRSFELDER
ANZEIGER 22.09.2006 |
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…
Schon der dauermürrische Zauberer „Hieronymus“ war durchaus als kurios zu
bezeichnen. Auf einfach und billig getrimmte Zaubertricks erstaunen dann
doch, wenn sie raffiniert und unsichtbar zu überraschenden Ergebnissen
führen. Nur muss das Publikum aufpassen, dass es nicht an der falschen
Stelle lacht, sonst könnte es sich durchaus einen Rüffel vom Künstler
einfangen…
KONSTANZER
ZEITUNG 30.10.2006 |
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VORWURFSVOLL UND BÖSE. Das
Schauerliche hat einen Namen: Hieronymus, der neue Mann des Varietés und
Running-Gag des Abends. Äußerlich ein Verschnitt aus Robbie Williams und dem
Marquis de Sade, ansonsten einzigartig. Wenn er sagt: << Mann kann mich
buchen, für Kindergeburtstage>>, lacht das Publikum. Er sagt das mit
monotoner tiefer Stimme und sein Blick ist böse.
Hieronymus
klinkt vorwurfsvoll. Lachen tut er nie, aber er bringt zum Lachen. Sei es
mit seinem Dollar-Trick oder mit seinem einzigen Freund, der Tigerente Toni.
Oder wenn er den immer gleichen Gast die ganze Show hindurch ärgert, indem
er ihn auf seinen <<blöden Platz>> hinweist…
baz
09.09.2006 |
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… Ein
besonders Highlight ist der grimmige Zauberer Hieronymus, bei dem man sich
nicht traut, nicht zu lachen.
…Ein besonders Highlight sind
die Auftritte des Zauberers Hieronymus (André Hieronymus). Der grimmige
Hieronymus ist eine Mischung zwischen Schornsteinfeger und Schosshündchen:
Der Gesichtsausdruck ist finster wie ein verrußter Kamin, das Lachen dreckig
– und zugleich wirkt er treuherzig, wenn er ins Publikum kläfft und dieses
ob seiner Sprüche á la <<Da ist ja bei einer Bestattung mehr los>> nur laut
lachen muss. Doch er bietet mehr, als nur freiwillig unfreiwillig komisch zu
sein: Er verblüfft mit Geld- und Kartentricks, er bewegt ein frei
herumschwebende Kugel durch den Raum, und er führt mit seiner weißen
Tigerente <<Toni>> halsbrecherische Kunststücke vor….
BASLER
ZEITUNG 09.09.2006 |
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Ein
Monster knurrt bedrohlich in der Schaubude. Es wird an einer Leine geführt
und dreimal täglich mit Kraftpudding gefüttert. Manchmal wird aus dem
Monster der Zauberer Hieronymus, der mit finsterer Stimme und kaltem Blick
seine fiesen Tricks demonstriert. Die Tricks sind verblüffend wie alle
Zaubertricks, aber die Aura von Hieronymus macht den Humor umso schwärzer,
die Erheiterung umso köstlicher…
… Monster-Zauberer Hieronymus
ist nur eine der liebenswert skurrilen Figuren…
LUZERNER
ZEITUNG 30.06.2006 |
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… bis zum verzauberten Monster
Da ist aber auch das Monster,
das zuerst an den Zugersee geflüchtet ist und an der kurzen Leine in die
Doppelarena zurück geführt wird. Es feiert als Zauberer Hieronymus seine
Auferstehung, der mit seiner knallharten Sprache Lacher an Lacher platziert,
das Publikum auf den Arm nimmt (<<der Platz ist so blöd>>) und bei
Beerdigungen ein gern gesehener Gast ist – sind doch die Särge jeweils leer…
NEUE ZUGER
ZEITUNG 03.06.2006 |
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… Schaubudengeister
auferstehen lassen, die für die Alpträume sorgen, die man auf keinen Fall
vergessen will. Um diese zu garantieren, gehen Schönauers auch allerlei
Risiken ein. Bereits vor der Premiere auf dem Gaswerkareal ist das Monster
weg. Abgehauen, der schönen, schönen Aare nach.
Dass es für seinen Auftritt
noch rechtzeitig eingefangen werden konnte, liegt an der hohen Kochkunst des
Broadways. Füttert man nämlich mit hausgemachter Glace die wilde Kreatur, so
bekommen deren blaue Augen einen Glanz, der die Damen im Publikum zu blenden
droht. Das unberechenbare Monster an die Kurze Leine zu nehmen und eine
Saison lang durchzufüttern, hat seinen guten Grund. Es kann zaubern, lässt
Jungfrauen von Gewitterwolken durchschütteln, und sein Portemonnaie mit
Schmiergeld in allen Währungen ist immer prall gefüllt. Als Zauberer
Hieronymus hat es übrigens noch Termine frei; ein Geheimtipp sind seine
Auftritte an Beerdigungen, weil dann der Sarg immer leer ist. Und bei so
viel verwegenen Monstercharme sieht man ihm auch nach, dass er den Herrn
Direktor köpft…
DER BUND (Schweiz)
29.04.2006 |
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Wie
ein Meister der Komik wirkt „Hieronymus“ nicht – zumindest nicht auf den
ersten Blick. Der Varieté-Zauberer aus Berlin ist schlecht gelaunt,
unfreundlich. „Dieser Platz ist echt blöd. Ich hätt’ mich da nicht
hingesetzt. Das werden Sie noch bereuen“, droht er etwa einem am Gang
sitzenden Zuschauer bei „Bigges Comedy Night“ im Veranstaltungsraum der
Tanzschule Kaechele. Und doch ist der selbsternannte „Kapitän der guten
Laune“ eben genau das. Er spielte bei seinen Auftritten in Opladen höchst
geschickt mit dem Klischee vom schroffen Preußen. Und zauberte sich gerade
damit und natürlich auch mit verblüffenden Tricks in die Herzen des
Publikums. Zum Schreien komisch fanden das auch die Veranstalter Stefan
Biggeleben und Moderator Oli Materlick, die mehr als einmal lautstark lachen
mussten bei der Show des Zauberers aus der Bundeshauptstadt, der sich anbot
für Auftritte bei Kindergeburtstagen – inklusive einer Nummer, an deren Ende
er sein putziges Tütentier verspeist…
RHEINISCHE POST 20.03.2006 |
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